Das Ziel war noch lange nicht definiert, aber der Weg war klar: Gemeinsam mit den in Österreich anerkannten christlichen Kirchen wurde ein weltweit einzigartiges Projekt gestartet – nämlich das Ökumenische Sozialwort. Nach einer mehrjährigen Vorbereitungszeit und Redigierung von über 500 Stellungnahmen aus unterschiedlichsten sozialen Initiativen und Einrichtungen aller in Österreich anerkannten14 Kirchen wurde am 1. Adventsonntag 2003 das sozialwort der Öffentlichkeit vorgestellt.
Dieses sozialwort versteht sich als Kompass in einer Gesellschaft, die sich in einem ständigen Wandel befindet. Niemand in der Öffentlichkeit – auch die Kirche(n) – kann sich der sozialen Verantwortung entziehen. Die Botschaft der Kirche(n) ist dann glaubwürdig, wenn sie dem Grund des Glaubens entspringt und vor allem durch das eigene bzw. persönliche Engagement gedeckt ist.
Das sozialwort will aus christlicher Sicht Orientierung geben und zum Engagement für die Umsetzung der erkannten Zeichen der Zeit ermutigen.
Dieser Abend lädt dazu ein, sich nicht nur einen Überblick über das sozialwort, deren Botschaft, Geschichte und Entstehung zu verschaffen, sondern vor allem Anregungen zu geben über Möglichkeiten, wie jeder Einzelnen etwas in der Gesellschaft und Politik verändern oder bewegen kann.
Biblische EinstiegeAnalyse des ThemenfeldesSchlussfolgerungen: Konsequenzen, was jeder Einzelne, was die Kirchen tun solleneine konkrete politische Botschaft an die Gesellschaft
Vortrag mit Diskussion
Referent:
Ing. Fritz Krull
Jahrgang 1945, verheiratet, vier erwachsene Kinder, 1966 bis 2006 technischer Angestellter in der Elektroindustrie. Seit 1963 Mitglied und Mitarbeiter vorerst in der Katholischen Arbeiterjugend (KAJ), später in der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung (KAB) der ED Wien, seit 1989 e.a. Diakon und seit 2004 Geistlicher Assistent der KAB im Vikariat Unter dem Wienerwald.
Kontakt: Mag.a Elisabeth Ohnemus oder office@bildungswerk.at




