Wer zahlt schon gerne Steuern? Es gibt nur wenige, die das für sich beanspruchen. Die Mehrheit der Österreicher/innen stöhnt über die monatlichen Steuerlasten.
Steuereinnahmen sind aber die Voraussetzung für das Funktionieren unseres Sozialstaates.
Sie nützen allen, weil damit Maßnahmen in den Bereichen Sicherheit, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, öffentlicher Verkehr, Pensionen, Umweltschutz, Kunst, Sport und Kultur gedeckt werden.
In Österreich wurde die Finanzierung des Sozialstaates in den letzten Jahrzehnten immer mehr dem Faktor „Arbeit“ aufgebürdet, während der Faktor „Kapital und Vermögen“ zunehmend entlastet wurde. Die soziale Ungleichheit wächst ständig, und die Prekarisierungstendenzen haben längst die breite gesellschaftliche Mitte erreicht.
Die Entwicklung ist nicht schicksalhaft, sondern sie gründet auf der Systematik des aktuellen Steuersystems und somit auf bewussten Entscheidungen politisch Verantwortlicher.
Wege zur Steuergerechtigkeit sind: Arbeit entlasten, große Vermögen belasten und Familien und AlleinerzieherInnen stärken. Auch die Katholische Aktion Österreich hat ihren Standpunkt dazu formuliert (s. auch Wandzeitung der Katholischen Aktion Österreich Nr. 1/09 „Steuer(t)-Gerechtigkeit!“ bzw. www.kaoe.at/steuern).
Referentinnen:
Maria Etl
Bundessekretärin der Kath. Arbeitnehmer/innen Bewegung Österreich und Referentin des Forums "Arbeit, Wirtschaft & Soziales"
Christa Ellbogen
Stellvertretende Vorsitzende der Kath. Arbeitnehmer/innen Bewegung Österreich, Mitglied des Präsidiums der Kath. Aktion Österreich, Sprecherin des Forums "Arbeit, Wirtschaft & Soziales"
Kontakt: Mag.a Elisabeth Ohnemus oder office@bildungswerk.at
(red)