Seit 1874 gilt der Islam als staatlich anerkannte Religion in Österreich. „Fremd" sind Muslime immer geblieben, mehr noch, die „Fremdenangst" ist ein wachsendes Phänomen in unserer Gesellschaft und häufig festgemacht am Islam, seinen kulturellen und religiösen Erscheinungsformen und seinen Anhänger/innen. Wie sehen die Positionen der „Mehrheitsreligion" in Österreich, des Christentums, dazu aus? Welche Traditionen in der Betrachtung des „Fremden" und dem Umgang damit gibt es in der christlichen Theologie? Und welche, umgekehrt betrachtet, in der islamischen Theologie? Was verankert Fremdenangst und Rassismus sozial und psychologisch, und wie wären sie zu bekämpfen? Welche Modelle eines gelingen Dialogs gibt es bereits, heute und hier in Österreich, in der Region Wiener Neustadt?
Sa, 21.4.2012
Ab 8.30 Uhr „biofaires Frühstück"
Ab 9.30 Uhr Impulsreferate von
Mag.a Amena Shakir, Politologin, Islamwissenschafterin, Leiterin des Studienganges für das Lehramt für islamische Religion an Pflichtschulen
Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle, Prof. für Katholische Religionspädagogik an der Universität Wien, langjähriges Engagement in Fragen des religiös-kulturellen Dialogs zwischen Christentum und Islam
Dr.in Paloma Fernandez de la Hoz, Mitarbeiterin der Katholischen Sozialakademie Österreichs
Im Anschluß Diskussion und Austausch mit Vertret/er/innen verschiedener religiöser Gemeinden in Wiener Neustadt
Sa, 5.5.2012
Ab 8.30 Uhr „biofaires Frühstück"
Ab 9.30 Uhr Workshops zu den Themen Kinder, Jugendliche, Frauen, Schule und Nachbarschaft, in denen u.a. Vertret/er/innen unterschiedlicher Gruppen und Vereine von Ansässigen und/oder Zuwanderern über konkrete gelungene Projekte zum interkulturellen Dialog berichten
Eine gemeinsame Veranstaltung von Katholischem Bildungswerk Wien, Welthaus – Katholische Aktion, Integrationsreferat der Stadt Wiener Neustadt, Bildungszentrum St. Bernhard
Bildungszentrum St. Bernhard - Neuklostergasse 1, 2700 Wiener Neustadt




