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Wer, wenn nicht wir… Soziale Bewegungen wirken – hier und anderswo
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„Geschichte geht nie rückwärts. Aber die Zivilgesellschaft wird wichtiger und lebendiger. Sie fordert zunehmend die Macht der Konzerne heraus und kritisiert den Mangel an Demokratie. Die Zivilgesellschaft wird der „Kampfplatz" der nächsten Jahre", so Colin Crouch, britischer Sozialwissenschaftler, bei einem Symposium über Neoliberalismus, Wirtschaftskrise und Postdemokratie im Dezember 2011 in Linz: „Die Zivilgesellschaft kann dynamischer sein, als es die formale Demokratie vor 30, 40 Jahren war. Es ist ein Tausch: wir verlieren etwas und bekommen etwas. Wie die Balance aussieht, wissen wir noch nicht". Prognosen: Wie realistisch sind sie?

Mit der Veranstaltung „Wer, wenn nicht wir..." soll der Blick auf die jüngere Geschichte sozialer Bewegungen und zivilgesellschaftlicher Initiativen national wie international gelenkt werden: welche maßgeblichen Bewegungen sind in den letzten Jahren international wie national aufgetreten? Was sind ihre Motivationen und Ziele? Welcher Instrumentarien bedienen sie sich? Wie haben sie den politischen Diskurs und das demokratische System beeinflußt?

Und es soll ein Blick geworfen werden auf die Erfahrungen vor Ort: regionale Gruppen und Initiativen zu den Themen Mobilität, Wohnen, Landwirtschaft, (fairer) Handel und Geldwirtschaft stellen sich vor, bieten Information, Gespräch und Vernetzungsmöglichkeit.

Vorträge:


Infostände und Kurzreferate von Vertreter/n/innen folgender Initiativen:

Tauschkreis Niederösterreich

Weltladen Gänserndorf

Wohnprojekt Gänserndorf

Initiative „Solidarische Ökonomie"

GELA (Gemeinsam Landwirtschaften)/Ochsenherz

Mobilität alternativ

Möglichkeit zu Gespräch und Vernetzung an den Ständen

Abschließende Diskussion

Buffet (u.a. mit Produkten von GELA/Ochsenherz)

Freitag, 20. April 2012, 17.00 – 21.00 Uhr

Pfarrsaal, Kirchengasse 2, 2232 Deutsch Wagram

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerkes Deutsch Wagram in Koooperation mit den Katholischen Bildungswerken Wien, Markgrafneusiedl, Groß-Enzersdorf und Gänserndorf sowie mit der katholischen Frauenbewegung Gänserndorf

Diese Veranstaltung ist gefördert aus Mitteln der Gesellschaft für politische Bildung

(red)


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