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Demokratie am Ende? - Wieder Zeit für den „starken Mann“?
© Stephan Bratek geralt pixelio.de

Die westliche, parlamentarische Demokratie ist ein Erfolgsmodell. Sie brachte Freiheit, Menschenrechte, wirtschaftlichen Wohlstand und eine lange Zeit des Friedens in Europa. Trotzdem sinkt das Vertrauen in die herkömmlichen Parteien und die demokratischen Regierungen. 

 


 

Die Bevölkerung fühlt sich nicht mehr ausreichend gehört und vertreten. Das ist der Nährboden für Demagogen und starke Führer, die oft auch mit Volksentscheiden von oben (Brexit, Orbans Flüchtlingspolitik, Erdogans Verfassungsreform u.a.) ihre Macht zementieren und ausweiten können. Andererseits versuchen sowohl politische Parteien als auch die Wirtschaft mittels Klagen, Lobbying, Handelsverträgen etc. die aktuellen demokratischen Instrumente zu umgehen, um eigene Interessen auch gegen den Willen der Mehrheit durchzusetzen.

Verlangt die Bevölkerung wirklich den Ausbau der direkten Demokratie von unten? Will sie mehr Mitbestimmung und Teilhabe oder ist es den BürgerInnen lieber, es trifft jemand für sie die Entscheidungen?

Wollen die Entscheidungsträger in Parteien, Regierungen und Parlamenten die
Bevölkerung mehr durch Demokratie einbeziehen oder sind sie der Meinung, dass man den Menschen solche wichtigen Entscheidungen nicht zutrauen könne?

Welche demokratische Instrumente können BürgerInnen einfordern, um dadurch vermehrt das Recht auf Mitbestimmung zu nutzen und sichtbar Veränderungen
in der Gesellschaft zu bewirken?

 

Termin
Montag 29.5.2017, 19.30 Uhr

Ort
Jugend- und Pfarrzentrum, Hauptstraße 24, Großriedenthal

Referierende:
Dr. Annelies Rohrer, Journalistin, Autorin von `Ende des Gehorsams`
Mag. Erwin Mayer, Bundessprecher von www.mehr-demokratie.at

Information:
Manfred Täubler, 0664 5224034

(red)


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