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Der „Prager Frühling“ – Eine Geschichte der Gegenwart
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Zeitzeug_innen-Gespräch: 1968 – 1989 – 2018.  Die Entwicklungen des „Prager Frühlings“ sind Anlass, nach der Rolle von Kirchen in Zeiten der politischen Extreme zu fragen. Gesprächsrunde mit Barbara Coudenhove-Kalergi, Journalistin, Peter Fiala, katholischer Priester und Kreuzherr, Peter Morée, Evangelisch-Theologische Fakultät der Karlsuniversität  und Anna Kampl, Evangelische Gemeinde Simmering.

Die Bilder, die im August 1968 die Medien beherrschten, sind bekannt: aufgebrachte Menschen stellen sich sowjetischen Panzern entgegen, an Bäumen und Straßenecken sind Pappschilder mit Richtungspfeil und der Aufschrift „Mockba 2000 km“ angebracht.

Die Kommunistische Partei des Landes unter Alexander Dubcek wollte eine Neuausrichtung der Gestaltung der sozialistischen Gesellschaft erreichen, sich von der Bevormundung durch die Sowjetunion lösen, die Perversion der ursprünglichen Idee überwinden. Vor allem junge Menschen gingen auf die Straße, verteilten Flugblätter, stellten sich Repressionen entgegen und wollten ihre Gesellschaft mitgestalten - ein Fanal zum Aufbruch der Zivilgesellschaft, der auch die Kirchen als zivilgesellschaftliche Institutionen umfasste. Das Reformationsjubiläum hat verdeutlicht, dass Kirchen öffentlichkeitswirksame Institutionen sind, die sich zivilgesellschaftlich engagieren, sich in gesellschaftspolitische Fragen einbringen und verantwortungsbewusst Position beziehen. In unserer Veranstaltung greifen wir diese Perspektive auf. Die Entwicklungen des „Prager Frühlings“ sind Anlass, nach der Rolle von Kirchen in Zeiten der politischen Extreme zu fragen.

Im Gespräch:

Barbara Coudenhove-Kalergi, Journalistin
Peter Fiala, katholischer Priester und Kreuzherr
Peter Morée, Evangelisch-Theologische Fakultät der Karlsuniversität, Prag
Anna Kampl, Evangelische Gemeinde Simmering

Moderation: Henning Klingen, Kathpress

Wann: 25.9.2018, 19:00 – 21:00 Uhr

Wo: Albert Schweitzer Haus, Kapelle, Schwarzspanierstr.13, 1090 Wien

Kooperation: Katholisches Bildungswerk Wien & Evangelische Akademie Wien

(red)


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