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Bildungstag in Mistelbach
© Katholisches Bildungswerk Wien

Mit der neuen Initiative in Mistelbach starte das Katholische Bildungswerk in der Region neu durch. Rundum positive Stimmung herrschte bei den mehr als 70 BesucherInnen des Bildungstages. Positiv wurde auch das Thema "Können Religionen friedlich zusammen leben?" aufgenommen.

Mit dem Bildungstag mit ReferentInnenbörse initiierte Erwin Mayer vom Katholischen Bildungswerk Wien eine neue Initiative in Mistelbach. Mehr als 70 Menschen waren am Freitag, 16. Februar 2018, ins Pfarrzentrum Mistelbach gekommen, um der Diskussion der islamischen Religionspädagogin Amena Shakir und des katholischen Theologen Manfred Zeller zu folgen, wie Religionen zum Frieden beitragen können.

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Amina Shakir und Manfred Zeller referierten zum Thema "Können Religionen friedlich zusammen leben?"

Dabei präsentierten beide Theologen Quellen aus Bibel und Koran, die das Thema Frieden zum Inhalt haben, dazu kamen noch Beispiele aus christlichen und islamischen Ländern, wo es Projekte gibt, wie Frieden im Land möglich ist. "Denn ein wesentliches Ziel der Schöpfung besteht darin, die und den anderen kennen zu lernen", betonte Shakir mit einem Zitat aus dem Koran, Sure 49.

Manfred Zeller berichtete über verschiedene Beispiele, wo Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenleben, ohne in Konflikt miteinander zu geraten. In Kerala werden die Feste des anderen wie selbstverständlich "mitgefeiert". Im islamisch geprägten Dubai gibt es nicht nur "ein Stück Land für die nicht-islamischen Religionen" sondern auch gesetzlich unterschiedliche Regelungen für Menschen, entsprechend ihrer Religion. Und in der Seestadt Wien-Aspern wird ein Campus der Religionen geplant, so der Theologe bei seinen Ausführungen.

Fest und ein Danke für ehrenamtliche Arbeit
© Katholisches Bildungswerk Wien
Schlusspunkt des Bildungstages war eine Lesung von Martin Neid über die Weisheit des jüdischen Witzes.

Zu Beginn der Veranstaltung stand aber der Festakt 70 Jahre Katholisches Bildungswerk Wien am Programm im Rahmen dessen Direktor Georg Radlmair der Bildungswerkleiterin Anna Weis-Wendy für den Einsatz dankte, der das Fest in Mistelbach erst möglich gemacht hatte. Und er konnte das mitgebracht Gastgeschenk übergeben, ein Stück einer Fensterrosette des Stephansdomes, die Dombaumeister Wolfgang Zehetner zur Verfügung gestellt hatte, und ein süßer Dank für viele Jahre Arbeit.

Den Abschluss des Festes bildete eine Lesung mit Martin Neid, der über die Weisheit des jüdischen Witzes erzählte.

(red)


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