9. Dezember

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Ich bin in Wien im 2.Bezirk aufgewachsen.
Als Volksschulkind freute ich mich besonders auf das Aufstellen des Adventkalenders und der leeren Krippe. Der Adventkalender war damals natürlich ohne Süßigkeiten, aber mit wunderschönen Bildern hinter den 24 Fenstertürchen. Und in die leere Krippe durfte ich jeden Tag einen Wollfaden hineinlegen. An den Adventsamstagen besuchte ich immer meine Oma Rosa und half fleißig beim Vanillekipferl formen mit. Gegessen wurden die Kipferln aber erst zu den Weihnachtsfeiertagen. Nur wenn eines beim Backen zerbrach, kam ich vorzeitig in den Genuss. Das Öffnen des letzten Fenstertürchens bedeutete, die Wartezeit ist zu Ende. Nun durfte ich am Abend vor der Bescherung die kleine Holzfigur, das Jesulein, in die vorbereitete Krippe legen.

(Silvia Wolf)

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