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In Ruhe sterben

Wie "Corona" unsere Einstellung zum Tod verändert hat und warum wir eine Sorgekunst brauchen
Der gesellschaftliche Kampf gegen den Tod hat absurde Züge angenommen. Isolation, Quarantäne, Kontrolle haben sich breitgemacht. Die Ghettoisierung der Sterbenden ist zur Realität geworden. Andreas Heller, Professor für Palliative Care und Organisationsethik in Graz, plädiert leidenschaftlich für eine Kultur der Sorge.



Die Sorge hat zwei Seiten. Sorge beschwert. Der Blick auf das Kranksein, Altsein und Sterben weckt diese Sorge. Die zweite Seite der Sorge ist aktiver und übernimmt Mit-Verantwortung, sie weicht nicht aus, sondern sie kümmert sich. Auf dem Spiel steht eine Sorgekunst, der sich Andreas Heller gemeinsam mit Patrick Schuchter im gleichnamigen "Mutbüchlein für das Lebensende" (Esslingen 2. Aufl 2018) gewidmet hat.

Referent: Prof. Mag. Dr. Andreas Heller, MA (Karl-Franzens-Universität Graz, Professor für Palliative Care und Organisationsethik und Venia)

Termin: Donnerstag, 15. April 2021, 19:00 - 21:00 Uhr

Ort: 1010 Wien, Stephansplatz 3

Beitrag: 18,- / 14,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE

Anmeldung bis 08.04.2021 (begrenzte Teilnehmerzahl) unter
akademie-am-dom@theologischekurse.at
oder
https://www.theologischekurse.at/site/veranstaltungen/in-ruhe-sterben

 

Eine Veranstaltung der Akademie am Dom in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wien

(red)

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