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Judas in der Kirche
© weiterspielen productions

Theatermonolog eines Freundes
Sein Name und sein Kuss sind das Synonym für Verrat. Befragt wurde er dazu nicht. Dass Judas sich erhängt haben soll, reicht als Geständnis.

Jetzt aber spricht er, in einem Theatermonolog der niederländischen Autorin Lot Vekemans, der seit einigen Jahren europaweit für Aufsehen sorgt. Judas Ischariot will gehört werden, vielleicht sogar verstanden.

Sebastian Klein als Judas tritt auf wie ein gewinnender Entertainer, sucht die Nähe des Publikums und lässt dieses tief in seine Seele blicken. Es gelingt ihm, die Fragen, die ihn umtreiben, zu denen seiner Zuhörer zu machen: Hatte er eine Wahl? War er Werkzeug oder Täter? Zählt das, was davor war, nichts?

Die Aufführung, von Bérénice Hebenstreit ursprünglich für das Volkstheater Wien inszeniert, spricht in den Kirchenräumen Gemeindemitglieder ebenso an wie Theaterfans. Begleitet werden die Vorstellungen von Angeboten der Bildungswerke Wien, Niederösterreich und Burgenland zur Vor- und Nachbereitung dieses intensiven Theaterabends.

Steckbrief

Titel: Judas
Autorin: Lot Vekemans aus dem Holländischen übersetzt von Christine Bais und Eva M. Pieper
Schauspieler: Sebastian Klein
Regie: Bérénice Hebenstreit
Aufführungsdauer: ca. 50 Minuten - im Anschluss evtl. Gespräch
Aufführungsrechte: Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin, für 2021/22 vertreten durch Weiterspielen Productions (für die Diözesen Wien, Eisenstadt, St. Pölten)

Termine in Planung

Fr. 24. Sept. 2021, 18:30

Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten (D. St. Pölten*)

Fr. 1. Okt. 2021, 20:00

Pfarrkirche Kilb (D. St. Pölten*)

Fr. 22. Okt. 2021, 19:00

Bildungshaus St. Bernhard, Wiener Neustadt

Sa. 5. März 2022, 17:00

Katharina von Siena, Wien-Favoriten

So. 6. März 2022, 15:00

Gänserndorf

Sa. 26. März 2022

Schwadorf

Do. 7. April 2022

Benedikthaus Seitenstetten (D. St. Pölten*)

* nähere Informationen bei unserer Kollegin Alexandra Ritter vom Katholischen Bildungswerk der Diözese St. Pölten

weitere Infos

Der in Wien lebende Schauspieler Sebastian Klein (ausgezeichnet mit dem Dorothea-Neff-Preis 2016) spielt dieses packende Stück mit Charme und Eindringlichkeit. Ein junger Mann, der sich Judas nennt, mischt sich unter uns und liefert eine überraschende Version seiner Lebensfreundschaft zu Jesus von Nazareth. Über beide wissen die Zuschauer und Zuschauerinnen nachher mehr – womöglich auch über sich selbst und ihre eigenen Trugbillder.

Die Inszenierung, die schon 2018 in der Erzdiözese Wien in Kooperation mit dem Volkstheater aufgeführt wurde, tourt seit diesem Jahr wieder durch Kirchen in Österreich. Gerade der Kirchenraum entpuppt sich dabei als spannungsgeladener Ort. Zwischen den allgegenwärtigen Aposteln und Heiligen nimmt sich Judas den Platz, der ihm wegen seiner letzten Tat von der Kirchengeschichte verwehrt blieb, in Sichtweite zum Altar, wo das Abendmahl gefeiert wird. Judas sucht den Ort auf, an dem er sich von seinem besten Freund Jesus von Nazareth verabschiedete und aus dem Kreis der Jünger katapultierte.

(red)


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