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„Und wenn ich krank bin, ist Er [Gott] es, Der mich heilt“

Krankheitsverständnis im Islam
Der Körper zählt im Islam zu den Gnadengaben Gottes. Er ist ein Mittel und Werkzeug mit dem das eigentliche Wesen des Menschen – die Seele – agieren kann. Als Nutznießer des Körpers ist der Mensch für dessen Erhaltung verantwortlich. Sowohl Krankheit, als auch Gesundheit liegen in Gottes Hand und Schicksalsschläge wie Krankheiten geschehen mit seinem Einverständnis.



Ein Krankheitsfall wird im Islam entweder als Prüfung oder als Sühne für schlechte Taten gesehen. Dem Gläubigen obliegt es, in dieser schweren Zeit in Kontemplation und Gebet Geduld zu suchen, die Prüfung anzunehmen und medizinische Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gesundheit durchzuführen. Auch Familienangehörige und Mitmenschen von Kranken werden im Islam aufgefordert besondere Rücksicht auf den Kranken zu nehmen und ihn in dieser schweren Zeit nicht alleine zu lassen.

Rabia Tittus-Düzcan spricht in diesem Vortrag über das Krankheitsverständnis im Islam und dem Umgang mit Krankheiten. Dabei soll auf die Verantwortung des Menschen und seine Handlungsmöglichkeiten eingegangen werden. In diesem Zusammenhang soll die Rolle und Wichtigkeit einer islamischen Seelsorge aufgeführt werden.

Referentin
Rabia Tittus-Düzcan, MSc., MA.
studierte von 2008-2011 an der Technischen Universität Darmstadt Psychologie.
2011-2015 machte sie ihren Master in Psychologie an der Goethe Universität Frankfurt  und studierte nebenbei an der selbigen islamische Studien.
2016 absolvierte sie ihren Master in islamischen Studien.
Seit 2017 ist sie Universitätsassistentin an der Universität Wien und promoviert zum Thema islamische Seelsorge.

 

Termin
Mittwoch, 22. April 2020, 18.00 Uhr

Ort
Seminarraum, Stephansplatz 3, 2. Stock, 1010 Wien

Anmeldung
anmeldung@bildungswerk.at, 01/51552-3320

 

 

 

 

(red)

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