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Die Geschichte eines L(i)ebenden
© Passionsspiel St. Margarethen

Passion Steinbruch St. Margarethen - Anregungen für den Religionsunterricht - die Passion aus dem Blickwinkel der Emmaus-Jünger. LehrerInnen-Fortbildung in Kooperation mit der KPH Wien-Krems am Mi, 10. Februar 2021.

Das Kreuz am Felsen, das Tuch mit dem Jesus vorsichtig zu Boden gelassen wurde, wird vom Wind verweht. Verweht wie die Sehnsüchte und Wünsche welche die Jüngerinnen und Jünger in das Wirken Jesu setzten. Die tiefe Sehnsucht nach dem Reich Gottes…

So zerstreut sich der Kreis rund um Jesu nach dessen Tod am Kreuz. Zwei seiner Jünger machen sich auf den Weg nach Hause. In Gedanken versunken gesellt sich Jesus an ihre Seite…

Dies ist die Ausgangssituation der Passionsspiele 2021 im Steinbruch von St. Margarethen. Der neue Text wurde von Dr. Richard Geier, Pfarrer von St. Margarethen und Leiter der Hauptabteilung "Pastorale Dienste" der Diözese Eisenstadt bewusst vom Blickwinkel der Emmaus-Jünger angelegt, die mit dem Spiel gleichermaßen in einen doppelten Dialog treten. Mit dem Dialog mit ihrer eigenen Geschichte die sie erlebten und in einen Dialog mit dem Publikum, welches gleichermaßen in diese Geschichte mit hineingenommen wird.

So erleben die Emmaus-Jünger Jesus als den Liebenden, den Leidenden, den lebenden. Gerade dieser Dialog bietet auch für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihr eigenes Leben – mitunter auch ihr eigenes leiden – zu erkennen, zu benennen und zu leben.

© Passionsspiele St. Margarethen
Pfarrer Richard Geier (rechts) und Regisseur, Militärdekan Alexander M. Wessely, mit dem neuen Textbuch.

Bei den Passionsspielen von St. Margarethen wird auch mit einem „Farbcode“ der einzelnen Personen und Personengruppen, (Die Kostüme von Jesus, der Emmaus-Jünger und der Apostel werden hierfür von Schülerinnen der Modeschule Mödling im Rahmen eines Projektauftrags angefertigt) und mit vielen musikalischen Elementen gearbeitet (welche extra neu komponiert und von dem Projektorchester und dem Projektchor erarbeitet werden).´Beide Elemente Farben und Musik zeigen aber, dass nicht alles immer schwarz-weiß, laut oder leise ist, sondern dass es in jedem leben „Zwischentöne“, gibt… Die Inszenierung in St. Margarethen versteht sich daher auch nicht als Historienspiel, sondern als Spiel für unser Leben, in dem es gilt Jesus als den Liebenden, Leidenden und Lebenden zu erkennen.

Referenten: Dr. Alexander Wessely, Regisseur und Dr. Richard Geier, Pfarrer von St. Margarethen

Termin: Mittwoch, 10. Februar 2021, 15-18 Uhr

Ort: Seminarraum Stephansplatz 3/2, 1010 Wien

Anmeldung via PH-Online

(red)


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