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Eibesthaler Passion. Ein Figurenspiel nach Markus
© Passionsspiel EIbesthal

Im Weinviertler Dorf Eibesthal bei Mistelbach wird in der Fastenzeit 2021 die Passionsgeschichte nach dem Markus-Evangelium aufgeführt. LehrerInnen-Fortbildung in Kooperation mit der KPH Wien-Krems am Donnerstag, 14. Jänner 2021 im Probenraum der Passionspiele.

Gespielt wird die EIbesthalker Passion mit Holzfiguren, die rund einen Meter hoch sind. Wir bieten einen Workshop im Probenraum der Passion. Gemeinsam werden wir eine Szene mit den Figuren erarbeiten, um erfahrbar zu machen, wie Figuren für SpielerInnen Möglichkeiten schaffen, einen Text anders zu beleben. Zudem beschäftigen wir uns mit wesentlichen Personen der Geschichte vom Leben und Sterben unseres Herrn Jesus.

Referent: Mag. Andreas Strobl

Termin: Donnerstag, 14. Jänner 2021, 15.00 - 18.00

Ort:  Saal unter der Kirche in Eibesthal, Pfarrkirche (St. Markus), 2130 Eibesthal, Markusstr. 14

Kontakt: Mag. Andreas Strobl, 0676 812 753 101, alle.strobl@aon.at

Die Eibesthaler Passion verkündet die Geschichte von Jesus Christus und orientiert sich dabei am Evangelisten Markus, dem Patron der Pfarrkirche. Dort finden auch die Aufführungen statt. Gespielt wird mit Holzfiguren, die rund einen Meter groß sind. Eine eigens komponierte Musik für Bläser und Orgel begleitet das Spiel. Der Impuls zu dieser einzigartigen Inszenierung kommt aus zwei Traditionen: aus den klassischen Passionsspielen, die es im Weinviertler Dorf Eibesthal bereits zwischen 1898 und 1911 gab und aus den internationalen Puppentheatertagen der Stadtgemeinde Mistelbach. Die Uraufführung fand 1999 statt. Seit 2000 wird jedes fünfte Jahr von der Fastenzeit bis Ostern gespielt.

Zählt man all jene aus dem Ort zusammen, die zum Gelingen der Eibesthaler Passion beigetragen haben, so sind das mehr als 200 Personen, also etwa ein Viertel der BewohnerInnen von Eibesthal. Das zeigt die Dimension des allgemeinen Engagements. Unmittelbar am Spiel beteiligt waren 21 FigurenspielerInnen und 15 MusikerInnen. Alle anderen waren in der Organisation, im Bühnenbau, im Verkauf, in der Besucherbetreuung, bei der Bewirtung und beim Ausschank oder bei der Feuerwehr tätig. Dazu kommen noch die externen MitarbeiterInnen der Technik und der StadtGemeinde Mistelbach.

Die Spielsaison 2015 war eine Neuinszenierung, da erstmals Volkmar Funke als Regisseur tätig war. Er hat auf Basis eines komplett überarbeiteten Textes neue szenische Zugänge mit den LaienspielerInnen erarbeitet. Die schon bestehende Passionsmusik wurde mit diesen neuen Szenen abgestimmt. Gleich geblieben sind auch die Figuren und die Ausstattung, die das Herzstück unserer Darstellung sind und die Eibesthaler Passion als Figurentheater zu einer einzigartigen Spielform unter den Passionsspielen macht.

(red)


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