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ANIMA goes Weinviertel
© Katholisches Bildungswerk Wien

Regionaltreffen Weinviertel im Team von Katholischem Bildungswerk und ANIMA - Bildungsinitiative für Frauen. Ein Bericht von Martina Höpler-Amort über die ersten gemeinsamen Treffen in der Region Weinviertel.

Erwin Mayer leitet seit 2001 die Regionaltreffen im Weinviertel. Seine Kontakte zu den Bildungsbeauftragten der Pfarren und Diözese sind der Boden für eine gute Netzwerkarbeit und aller Art von Bildungsveranstaltungen. Für ANIMA - Bildungsinitiative für Frauen war Martina Höpler-Amort gemeinsam mit Erwin Mayer im Herbst in Patzmannsdorf, Neusiedl a.d.Zaya, Ziersdorf und Poysdorf unterwegs.

Pfarrliche Bildungsarbeit ist Schwerarbeit
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Martina Höpler-Amort und Erwin Mayer gestalteten die ersten gemeinsamen Regionaltreffen im Weinviertel.

Die Räume in den Pfarren waren immer anders. Mal hell und warm. Mal klein und kalt. Die Menschen in den Pfarren waren alle gleich: getragen von einem unglaublichen JA zur Bildung  und zum sinnstiftenden Handeln. Die Gespräche verliefen herzlich und warm. Pfarrliche Bildungsarbeit ist Schwerarbeit. Die Angst, Veranstaltungen aus Teilnehmerinnenmangel abzusagen. ist groß. Die Angst, zu viele Veranstaltungen für das immer gleiche Publikum zu machen, ebenso. Auch gibt es nicht immer Zustimmung vom Herrn Pfarrer. Was also tun um Weiterbildung zu ermöglichen, ohne Angst, ohne Frust?

Eine Möglichkeit besteht durch Kooperation – sowohl mit andern Menschen im Team, als auch in pfarrlichen Verbänden. So kann man sich gegenseitig stärken, die Arbeit wird auf viele Menschen aufgeteilt und somit einfacher. Aber ist das denn so leicht?

Erwin und ich waren zum ersten Mal im Team gemeinsam unterwegs. Der Anfang gestaltete sich auch nicht einfach. Missverständnisse waren die Folge. Meistens sind es Kleinigkeiten – ein Wort, ein falscher Satz – die unweigerlich ein ungutes Gefühl bescheren. Zwei Möglichkeiten sind offen: mit diesem miesen Gefühl weiterzuleben oder eine Klärung herbeizuführen. Wir waren beide für eine Klärung. Jeder von uns hat innegehalten und einen Blickwechsel möglich gemacht. Weil wir es gewollt haben und den Sinn einer guten Teamarbeit schätzen.

Im „Miteinander“ neue Wege finden

So wachsen Menschen zusammen. Ich muss von meiner Welt hinaus in deine Welt. Mich dort umsehen um zu erkennen, dass ich im „Miteinander“ neue Wege finden kann. Es erfordert Mut und Zeit sich diesem Prozess zu widmen. Aber es zahlt sich aus. Und so wünschen uns Erwin und ich auch gemeinsame Lernräume durch Bildung: Bildung mit Herz, getragen von Menschen in den Pfarren, die diese Arbeit mit so wunderbarem Engagement leisten.

(red)


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