Tagung zur Förderung des interreligiösen Dialogs

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Religionen, Krieg und Frieden
Tagung zur Förderung des interreligiösen Dialogs

Je näher und zerstörerischer Krieg erlebt wird, desto stärker wächst die Sehnsucht nach Frieden. Dabei rücken auch die Religionen in den Fokus – in ambivalenten Rollen.
Einerseits sprechen jüdisch-christliche Visionen von den Schwertern, die zu Pflugscharen werden, versteht sich der Islam auch von seinem Namen her als Religion des Friedens, betonen Buddhist*innen, dass Buddha keine Kriege geführt habe. Andererseits sind Erfahrungen von religiös motivierter, kriegerischer Gewalt auch gegenwärtig bedrohliche Realität.
Bei der Tagung kommen Vertreter*innen verschiedener Religionen zusammen, um gemeinsam – durch Vorträge, Gespräche und konkrete Projekte – das Friedenspotenzial ihrer Glaubensrichtungen auszuloten, aber auch ihre Rolle als Konfliktfaktor. Ziel ist ein ehrlicher, kritischer Blick jenseits von Schönfärberei und ideologischer Verhärtung

Die Tagung beginnt am Di, 21. April 2026 um 19:00 Uhr und endet am Mi, 22. April 2026 um 18:00 Uhr. Genaue Details entnehmen Sie bitte dem Folder.

PDF-Datei: folder_tagung_interrelioeser_dialog_web.pdf

Referierende u.a.:

Kenan Corbic, Militärimam Österreich Ost, Wien
Werner Freistetter, Militärbischof Österreich
Esther Jonas-Märtin, Landesrabbinerin in Sachsen, Mitinitiatorin des jüdischen Lehrhauses von Beth Etz Chaim, Leipzig
Rebecca Jovin, Leiterin des Büros der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen (UNODA - United Nations Office for Disarmament Affairs), Wien
Senad Kusur, Hauptimam der Bosniakischen Kultusgemeinde
Ioan Moga, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Wien
Gerald Schinagl, Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft
Katja Winkler, Institut für Christliche Sozialwissenschaften, Katholische Privatuniversität Linz
Franz Winter, Institut für Religionswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz
Cesare Zucconi, Generalsekretär Sant‘ Egidio, Rom

Anmeldung zur Tagung im Bildungshaus St. Virgil, Salzburg

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Das war die Interreligiöse Tagung in Salzburg 2025 - im Zeichen der ökologischen Potenziale

SALZBURG (eds) / Es sei höchste Zeit, die Klimakrise aktiv anzugehen und die Hoffnung zu vermitteln, dass noch etwas veränderbar ist: Das betonte der Nürnberger Jesuit, Sozialwissenschafter, Sozialethiker und Aktivist, P. Jörg Alt in seinem Plädoyer für zivilgesellschaftliches Engagement bei der „Tagung zur Förderung des Interreligiösen Dialogs“ am 25. März 2025. „Wir stellen jetzt die Weichen, noch ist es möglich, etwas gegen die Klimakrise zu tun.“ Die jährliche Fachtagung der „Kommission Weltreligionen“ der Österreichischen Bischofskonferenz war am Dienstagabend und Mittwoch im Salzburger Bildungszentrum St. Virgil dem Thema „Beherrschen – bewahren – verbunden sein. Religionen und ihre ökologischen Potenziale“ gewidmet.

PDF-Datei: folder_interrelioeser_dialog.pdf

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Bei einem „Marktplatz“ präsentierten Vertreterinnen und Vertreter ihre sechs Praxisbeispiele: Michaela Feuerlein und Sr. Anne Buchholz von „religions 4 future“, Michael Gaßmann und Axel Isenbart von „Umweltbeauftragte der Katholischen und Evangelischen Kirche Österreichs“, Lena Rauter und Benedikta Opis von „CliMates Austria“, Sarvenas Enayati, Janine Reyhani und Simone Ellinger vom „Baha’i Diskurs Umwelt“, Reinhard Weinmüller ist Wirtschaftsdirektor von St. Virgil Salzburg, Andin Berisha, Hassan Ali und Adi Mesanovic vom Projekt „Fasten Teilen Helfen“ der Muslimischen Jugend Österreich. ... weiterlesen

 

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Mit den jährlichen Tagungen in Salzburg setzt die Kommission Weltreligionen der Österreichischen Bischofskonferenz ein Zeichen zur Förderung des interreligiösen Dialogs – mit Personen, die Bedeutendes zum Thema zu sagen haben.

Die Kommission Weltreligionen bietet auf ihrer Website Grundlagendokumenten und Meilensteinen des interreligiösen Dialogs, Dokumentationen zu österreichischen Aktivitäten, etwa die jährlichen Tagungen zur Förderung des interreligiösen Dialogs. In Zusammenarbeit mit dem Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog sucht auch Österreichs Katholische Kirche in Wort und Tat das Gespräch mit Gläubigen anderer Religionen und Vertreter*innen von Weltanschauungen. Die Internetseite versteht sich als Vernetzungsorgan der österreichischen katholischen Dialogverantwortlichen sowie als einfaches Informationsangebot für Interessierte jeder religiösen und politischen Zugehörigkeit.

www.kommissionweltreligionen.at

mz/mz

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